Hier geht´s zum Eisenbahngrenzübergang Lupkow!
"...bis ans Ende der Welt!"
Schienenstränge rund um das Bieszczady-Gebirge
Wichtig! Uhren stellen nicht vergessen!

Eine der einsamsten Regionen Polens ist das im äußersten Südosten des Landes gelegene Bieszczady-Gebirge. Nur knapp 25 Einwohner leben an der Grenze zur Ukraine und Slowakischen Republik auf einem Quadratkilometer. Doch das war nicht immer so. Noch bis nach dem offiziellen Ende des zweiten Weltkrieges war das Gebiet vergleichsweise dicht besiedelt. Ein bis 1948 andauernder Bürgerkrieg, den die ukrainische Aufstandsarmee gegen die Truppen der polnischen Nationalarmee und Sicherheitsmiliz ausfocht, brachte ungeheure Zerstörungen mit sich, viele Dörfer wurden gar für immer von der Landkarte ausradiert. Höhepunkt der gewaltsamen Auseinandersetzungen aber war die sogenannte Aktion "Wisla", bei der die ukrainische Bevölkerung in die westlichen, ehemals deutschen Gebiete (z.B. Pommern, Schlesien) deportiert wurde. Nur wenige Menschen kehrten nach Beendigung der Kämpfe in ihre angestammte Heimat zurück.

Die Natur nutzte diese einmalige Chance und eroberte sich ursprüngliche Gestalt und Gleichgewicht zurück. Wo vor 60 Jahren noch Menschen lebten, streifen jetzt mit Braunbären, Wisenten, Wölfen, Hirschen, Falken und Adlern, ja sogar einigen Wildkatzen, Elchen und Luchsen viele akut vom Aussterben bedrohte Tierarten durch die Wildnis, welche früher ganz typisch für den Karpaten-Urwald waren. Ebenfalls bemerkenswert sind die Hochgebirgswiesen mit ihrer schützenswerten Pflanzenwelt. Auf zahlreichen Wanderwegen läßt sich die unberührte Natur zu Fuß oder auch auf dem Rücken eines Pferdes erkunden.

Entgegen aller Vermutungen und der allgemein typischen Vorgehensweise der polnischen Staatsbahn PKP kann man bis heute den dünn besiedelten Landstrich, der nicht gerade ein üppiges Reisendenaufkommen verspricht, auf dem Schienenstrang erkunden. Zwei Eisenbahngrenzübergänge sorgen mit Reise - und Güterzügen in Richtung Ukraine (Kroscienko - Chirov) und Slowakischer Republik (Lupkow - Medzilaborce) für den faszinierenden internationalen Charakter der Region. Während die beiden täglich verkehrenden Reisezüge von und nach Chirov (Ukraine) dank des schwunghaften Handels nicht über mangelnde Nachfrage klagen können, wurden die beiden in Richtung Humenne verkehrenden Züge in den letzten Jahren selbst zur besten Wandersaison im Sommer als sehr leer beschrieben. Deshalb möchte man sich in Warschau von den Reisezügen auf dieser Strecke lieber gestern als heute trennen. Erst 1996 hatte man den Grenzübergang Lupkow wiedereröffnet!

Auf dem Lokomotivsektor bewies die PKP ein feines Gespür. Was würde besser zu solch einer wilden Gegend passen, als Lokomotiven aus rumänischer Produktion? Die Baureihen SP32 ("Kleiner Rumäne") und ST43 ("Rumäne") bespannen etwa 95 % aller Züge. Dabei kann man die betagte und zugheizungslose ST43, sonst für den gesamten Güterverkehr zuständig, im Sommer vor zahlreichen Reisezügen erleben. Mit der Baureihe SP32 ist man, wen sollte es verwundern, im zuständigen Bw Jaslo nicht sehr zufrieden. Man kommt aber um die Baureihe, welche in der kalten Jahreszeit zum Teil in Doppeltraktion vor Schnellzügen zum Einsatz kommt, nicht herum. Mit einem Modernisierungsprogramm (SP32-2xx) versucht die PKP, die Maschinen zu stabilisieren.

Alle Aufnahmen dieser Galerie entstanden im Zeitraum vom 26. bis 28. Mai 2003. Zur Optimierung der fotografischen Ergebnisse griffen Christwart Rudolf und ich auf ein Auto zurück. Am 13. Juni 2003 hatten wir dann aber Gelegenheit, die KBS 132 Rzeszow - Jaslo, 131 Jaslo - Zagorz und 134 Zagorz - Lupkow auch einmal aus der Sicht des Zugreisenden zu erleben. Egal, wie Ihr unterwegs seit, einen baldigen Besuch des Bieszczady-Gebirges und seiner Eisenbahnen kann ich nur wärmstens empfehlen. Für die Reisezüge der KBS 134 Zagorz - Lupkow gibt es derzeit nur eine Gnadenfrist bis zum 31. März 2004. Was dann folgt, steht in den Sternen!

Kritik, Lob oder Tipps? Hier ist Platz dafür!


1. Die Schienenstränge im Vorland des Bieszczady-Gebirges
KBS 132 Rzeszow - Jaslo und KBS 131 Stroze - Jaslo - Zagorz

nahe des Schrankenpostens Szebnie

Stellvertretend für weitere Bilder der KBS 132 Rzeszow - Jaslo, welche erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen werden, präsentiere ich jetzt dieses Bild von ST43-404, welche am 27. Mai 2003 mit Personenzug 829 Rzeszow - Jaslo nahe des Schrankenpostens/Haltepunkts Szebnie durch das weite Tal, welches sich zwischen den Flüssen Jasiolka und Wislok ausbreitet, fuhr. Fast alle Personenzüge wurden und werden hier mit einer vierteiligen Doppelstockeinheit geführt.

zwischen Jaslo Nieglowice und Jaslo

Ebenfalls nur stellvertretend für weitere Bilder, die zu einem noch nicht näher bekannten Zeitpunkt hier eingestellt werden, ein Foto vom elektrifizierten Abschnitt der KBS 131 Stroze - Jaslo. Dem eher mageren Fahrgastaufkommen angemessen, verkehren hier fast ausschließlich die landesweit anzutreffenden Triebwagen der Baureihe EN57. Das Exemplar mit der Nummer 694 war am sonnigen 26. Mai 2003 als "Durchläufer" E 641 von Nowy Sacz nach Jaslo unterwegs, hier vor Industriekulisse zwischen Jaslo Nieglowice und Jaslo. Weiter im Hintergrund sind die Berge der benachbarten Kleinen Beskiden (Beskid Niski) auszumachen. Die 1988 vollendete Elektrifizierung der Strecke 131 Stroze/Gorlice - Gorlice Zagorzany - Jaslo rührt übrigens aus den umfangreichen Erdölvorkommen, die diese Region bietet.

Bahnhof Jedlicze I Bahnhof Jedlicze II

Mit zwei Bildern des schmucken Bahnhofs Jedlicze beginnt nun unsere zielstrebige Reise zu den Gipfeln des Bieszczady-Gebirges. Landschaftliche Attraktionen darf man im schon beschriebenen Tal zwischen den Flüssen Jasiolka und Wislok zunächst nicht erwarten. Wendet man sich aber den unverfälschten Bahnhöfen zu, wird man schnell auf brauchbare Motive treffen.

Das obere Bild zeigt die Lokomotive SP32-015 mit einer Doppelstockeinheit, unterwegs am 26. Mai 2003 als Zug 7027 von Jaslo nach Zagorz. Das Ereignis zahlreich zusteigender Fahrgäste zur sonst eher ruhigen Vormittagsstunde ist durchaus eine Erwähnung wert.

Im Blockabstand folgte dem Personenzug ein mit ST43-340 bespannter Kohleganzzug, der mithalf, den enormen Materialbedarf der Region für die nächste Heizsaison sicherzustellen. Nach diesem Bild wurden wir vom Weichenwärter aufgefordert, keine weiteren Fotos zu machen. Der Chef des Bahnhofs wünsche das nicht...

Bahnhof Krosno I Bahnhof Krosno II

Spontan ausgesprochene Fotografierverbote können den erfahrenen Freund des polnischen Eisenbahnwesens nicht mehr erschüttern. In den schwammigen Begründungen darf das neue Zauberwort "Irak" nicht fehlen. Meist ist es dann besser, den "Ort des Geschehens" schleunigst zu verlassen und sich anderen Fotostandpunkten zu widmen. Für den Kohleganzzug entschlossen wir uns demzufolge kurzfristig, die westliche Einfahrt des Bahnhofs Krosno aufzusuchen. Wohin die Lok ST43-340 samt Anhang nach dem kurzen Aufenthalt verschwand, wird wohl für ewig ein Rätsel bleiben. Bedanken durften wir uns bei den zahlreichen Fahranfängern, die eine einzige Verkehrsbehinderung darstellten.

Wer der Meinung ist, daß die Kreuzung zweier Doppelstockzüge im Bahnhof Krosno eine besonders belebte Szene im öffentlichen Personennahverkehr Polens ist, dem empfehle ich dringend, sich am Imbiss des gegenüber vom PKP-Bahnhof liegenden PKS-Busbahnhofs - der ein lustiges "Dreiviertelrund" darstellt und so groß wie ein Fußballstadion ist - einen Hot-Dog zu gönnen und die in knapp zehn Minuten ankommenden und abfahrenden Busse - und vor allem die Fahrgäste - zu zählen! Wie mickrig machten sich da am 28. Mai 2003 ST43-345 (Zug 7029 Jaslo - Zagorz) und SM42-770 (Zug 7026 Zagorz - Jaslo) mit ihren Zügen...

Satdtdurchfahrt Krosno

Sehr schön gestaltet sich die Passage des Stadtparks am östlichen Stadtrand von Krosno. Die Eisenbahnstrecke verläuft auf einem Damm und es bieten sich von erhöhten Standpunkten interessante Fotomöglichkeiten zusammen mit städtischer Bebauung und intakter Telegrafenleitung an. Am Nachmittag des 27. Mai 2003 hatte man hier die Gelegenheit, SP32-... mit Zug 7032 Zagorz - Jaslo abzulichten.

Bahnhof Wroblik Szlacheckie

Der Erhaltungszustand von Empfangsgebäude und Güterschuppen des Bahnhofs Wroblik Szlacheckie wich ganz erheblich voneinander ab. Während sich der prächtige Bahnhofsbau, aus alter k.u.k-Zeit stammend, an dem am 28. Mai 2003 die Lok ST43-116 mit Zug 7028 auf dem Weg von Zagorz nach Jaslo einen kurzen Zwischenhalt einlegte, sich von seiner besten Seite zeigen durfte, verfiel der ungenutzte Güterschuppen zusehends.

Haltepunkt Milcza

Rationalisierung nach "Art der PKP" war am 28. Mai 2003 am Haltepunkt Milcza zu erleben. Da die zugbeeinflußte Sicherung von Bahnübergängen in weiten Landstrichen Polens ein Fremdwort ist, man andererseits aber aus finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage ist, das Personal für derart entlegene Bahnübergänge vorzuhalten, werden selbst moderne, elektrische Schrankenanlagen rigoros rückgebaut. Der Lokführer von SP32-049 und Zug 7032 Zagorz - Jaslo mußte sich demzufolge seinen Weg freipfeiffen. Übermütige Fahrrad - und "Polski Fiat"-fahrer focht das aber recht wenig an...

zwischen Dlugie und Nowosielce

Erste nennenswerte Erhebungen in der bis dahin flachen Landschaft des Bieszczady-Vorlandes findet man zwischen Dlugie und Nowosielce. Es war noch sehr früh am Morgen des 27. Mai 2003, als ST43-116 mit Schnellzug P 13205 "Wetlina" Warszawa Zachodnia - Zagorz der Sonne entgegenfuhr. Die Kühe ließen sich vom "Blubbern" des Motors nicht aus der Ruhe bringen. Der böse Fotograf, der auf dem Weg zum Standpunkt und zurück gleich zweimal die saftige Frühlingswiese "plattmachte", störte schon erheblich mehr!

bei Nowosielce I bei Nowosielce II

Weitere Fotostellen folgen nun im Rythmus von wenigen hundert Metern. Die Wahl fällt sehr schwer und fiel am Morgen des 27. Mai 2003 auf diese wundervolle Idylle bei Nowosielce. Trotzdem gab es zweierlei Probleme. Einmal war es die vom Morgentau noch sehr nasse Streuobstwiese, der mein leichtes Schuhwerk nicht gewachsen war. Aber auch auf dem Schienenstrang gab es Schwierigkeiten, denn SP32-049 schien trotz ihrer 957 kW ein sichtliches Traktionsproblem mit der angehängten Doppelstockeinheit zu haben. Nur mühevoll und unter reichlich Rauchentwicklung meisterte Zug 7023 Jaslo - Zagorz den steigungsreichen Streckenabschnitt.

Beim Güterzug Lupkow - Jaslo war am 27. Mai 2003 weniger die Leistung der Zuglokomotive ST43-290 gefragt, sondern eher eine ausreichend dimensionierte Bremsanlage. Im Hintergrund erkennt man die Streuobstwiese, die mir am Morgen des selben Tages die nassen Füße beschert hatte.

Schrankenposten bei Pisarowce

Bei der Modernisierung des stark vom Autoverkehr frequentierten Bahnübergangs nahe Pisarowce bekam auch der Schrankenwärter einen neuen Dienstraum spendiert. Ob allerdings die Wellblechbude als besonders schön einzustufen ist, brauche ich angesichts des gegenüberstehenden Bahnwärterhauses nicht weiter zu erörtern. Ungeachtet der Überlegungen passierte SP32-137 am 27. Mai 2003 mit Personenzug 7030 Zagorz - Jaslo das ungleiche Duo.

Talblick bei Pisarowce I Talblick bei Pisarowce II

Die wohl schönste Fotostelle an der KBS 131 befindet sich bei Pisarowce und ist problemlos von der erhöht und parallel verlaufenden Straße auszumachen. An sonnigen Tagen kann man ab Mittag wundervoll mit der variablen Brennweite eines Zoomobjektivs arbeiten und bekommt vollkommen unterschiedliche Ansichten mit hohen Alleebäumen und den Bergen des Bieszczady-Gebirges im Hintergrund.

Das obere Bild entstand im letzten Büchsenlicht des 26. Mai 2003 und zeigt mit ST43-116 und Schnellzug 31206 "Wetlina" Zagorz - Warszawa Zachodnia den ersten Reisezug dieser Fahrtrichtung nach nur vier Stunden "Wartezeit"! Das Kursbuch verzeichnete in diesem Zeitabschnitt drei weitere Züge. Nachdem man sich allerdings durch die äußerst kreativ gestalteten Verkehrstageeinschränkungen durchgekämpft hatte, blieb nichts als Frust übrig...

Keine Reisezüge? Kein Problem! Wie so oft bei der PKP, bot die Gütersparte PKP Cargo auch im Bieszczady-Gebirge ein nettes Kontrastprogramm zum "dahindümpelnden" Regionalverkehr an. In diesem Fall war es ST43-290, welche am 27. Mai 2003 mit einem gemischten Güterzug von Lupkow in Richtung Jaslo für Abwechslung sorgte.

bei Sanok Dabrowska

Sonne, bitte nachschieben! Nein, so schlimm war es am Abend des 27. Mai 2003 nicht. Trotzdem dürfte die modernisierte und auf 1015 kW Leistung verstärkte SP32-202 mit den sieben Wagen des Schnellzuges P 13109 "Solina" Warszawa Wschodnia - Zagorz gut ausgelastet gewesen sein. Zum Einbau gelangte ein Motor der Firma MTU (12V396TC14) mit Mikroprozessorsteuerung. Äußerlich sind die Lokomotiven am ehesten an den neuen, verkleinerten Halogenscheinwerfern zu erkennen. Bei soviel "westlichem Know-How" blieb "Klara" nur noch das begleitende Streiflicht übrig...

zwischen Sanok Dabrowska und Sanok Miasto I zwischen Sanok Dabrowska und Sanok Miasto II

Die 1884 eröffnete Bahnstrecke Zagorz - Jaslo war für die Entwicklung von Sanok - der mit 32000 Einwohnern einzig größeren Stadt des Bieszczady-Gebirges - von übergeordneter Bedeutung. Heute erstreckt sich die Stadt auf ihrer gesamten Ausdehnung von immerhin sieben Kilometern an der Eisenbahn, zwei Haltepunkte und ein Bahnhof sorgen für eine ausreichende Erschließung. Dabei ergeben sich, nicht zuletzt wegen der kaum zugewachsenen Strecke, zahlreiche Fotogelegenheiten.

SP32-120 passierte mit dem Schülerzug 7021 Jaslo - Zagorz zwei Fotografen, die sich schon früh am Morgen des 27. Mai 2003 zwischen Sanok Dabrowska und Sanok Miasto aufgebaut hatten. Bemerkenswerterweise bestanden fast alle gut besetzten Züge zwischen Jaslo und Zagorz und Gegenrichtung aus lediglich zwei Mitteleinstiegswagen.

Ein alter Mann verkürzte uns am selben Tag die Wartezeit auf ST43-290 und den Güterzug von Lupkow in Richtung Jaslo. Dabei erfuhren wir unter anderem, daß - wie so oft in der damaligen Zeit - italienische Arbeiter beim sehr beschwerlichen Bahnbau eingesetzt wurden.

Bahnhof Sanok I Bahnhof Sanok II

Der "Hauptbahnhof" von Sanok befindet sich im Industriegebiet der Stadt. Einer der größten Arbeitgeber ist dort die Firma "Autosan", deren Stadt - und Überlandbusse unter Regie von PKS & Co. auch noch den hintersten Winkel Polens erschließen. Die PKP ist bis heute unfähig, der Buskonkurrenz Paroli zu bieten. Zug 7030 mit SP32-137, am 27. Mai 2003 von Zagorz nach Jaslo unterwegs, war im Fahrplanjahr 2002/2003 einer der wenigen Züge der KBS 131, die noch ohne das berüchtigte "G" (= Zug verkehrt bis auf weiteres) in der Kopfzeile der Streckentabelle auskamen.

Ebenfalls noch ohne "G", aber bereits der Schlaf - und Liegewagen "beraubt", verkehrte Schnellzug P 31206 "Wetlina" am 27. Mai 2003 von Zagorz nach Warszawa Zachodnia. Zuglok war ST43-116, deren gelbe Kontrastfläche leider einer neuen Verfügung aus der hauptstädtischen Verwaltung der PKP zum Opfer fiel. Langfristig gesehen hat der am Bahnhof Sanok angeschlossene Landhandel für Wegiel (Kohle) und Koks keine Zukunft, da die EU bekanntermaßen umweltfreundlichere Formen der Heizung favorisiert.

Bahnhof Nowy Zagorz

Ein besonders prächtiges Empfangsgebäude weist der Bahnhof Nowy Zagorz auf. Ein planmäßiger Aufenthalt war hier am 27. Mai 2003 für Schnellzug P 43201 "Bieszczady" Gliwice - Stroze - Zagorz nicht vorgesehen. Doch vollkommen ohne Bedeutung ist die großzügige Bahnhofsanlage nicht. Hier werden fast sämtliche Reisezugwagen abgestellt und gereinigt, der nahe, aber eher knapp bemessene Bahnhof von Zagorz entlastet. Hinter ST43-404, welche den Zug in Jaslo bespannte, lief ein Bahnpostwagen, seit Ende 2003 ein seltener Anblick an polnischen Schienensträngen.



2. Die internationalen Schienenstränge durch das Bieszczady-Gebirge
KBS 133 Zagorz - Kroscienko (- Hirov UZ) und KBS 134 Zagorz - Lupkow (- Medzilaborce ZSSK)

Bahnsteigbeschilderung Kroscienko Das Ende der Welt in Kroscienko - dahinter eine neue Zeitzone!

Nun wird es wahrhaft international! Die Bahnstrecke Chirow - Zagorz - Lupkow - Kosice wurde 1872 eröffnet, verläuft seit den Wirren der Geschichte des 20. Jahrhunderts durch gleich drei Länder, wurde aber zumindest bis 2003 durchgängig von Reisezügen befahren. Dem kleinen Bahnhof Kroscienko sieht man bis heute an, daß er nicht als Grenzbahnhof erbaut wurde. Liebevolle Details sind die Folge. Auf dem oberen Bild geht der Blick in Richtung Ukraine, vorbei an schöner Bahnsteigbeschilderung und der im alten Güterschuppen untergebrachten Grenz - und Zollabfertigung.

Hinter Kroscienko ticken auch die Uhren anders, die Ukraine hat stets eine Stunde Vorsprung. Auf dem ersten Blick erschienen die beiden Uhren samt Pappschilder als sehr einfach und provinziell, erfüllten aber ihre Aufgabe sehr zufriedenstellend. Übrigens, wer meint, daß die Welt hinter Kroscienko vollkommen anders tickt, der täuscht sich. Bei einem anschließenden Besuch der Ukraine wurde auch die benachbarte UZ-Strecke von L´viv nach Uschgorod befahren. Eine Eisenbahn der allerfeinsten Sorte, zum Beispiel mit Kehrschleifen!

Einfahrsignal Bahnhof Kroscienko

Jetzt beginnt unsere Reise von der ukrainischen zur slowakischen Grenze, quer durch das wilde Bieszczady-Gebirge. Nicht zufällig schien die im Zeitraum vom 26. bis 28. Mai 2003 stets gleichbleibende Bespannung der beiden täglich verkehrenden Züge zum östlichen Nachbarn mit der frisch hauptuntersuchten und neulackierten SP32-139. Auch mit dem Zug 7921 vom 28. Mai 2003, der nach Überschreitung der Staatsgrenze zur Ukraine Zug 920 hieß, wollte sich die PKP von der besten Seite zeigen. Nicht mehr weit bis Osteuropa war es am hier gezeigten Einfahrsignal Kroscienko, das trübe Wetter paßte übrigens sehr gut zu der im Dornröschenschlaf liegenden Region.

Fahnenschmuck anläßlich Christi Himmelfahrt im Ort Brzegi Dolne

Anläßlich des bevorstehenden Feiertages "Christi Himmelfahrt" wurden viele Dörfer im Bieszczady-Gebirge von ihren tief gläubigen Bewohnern festlich geschmückt. Besonders aufwendig und prächtig gestaltet waren Fahnen und Wimpelketten an der Hauptstraße von Brzegi Dolne. Im Hintergrund verläuft die Eisenbahnstrecke nach Kroscienko.

Bahnhof Ustrzyki Dolne Blick auf Ustrzyki Dolne

Viermal täglich rollte im Fahrplanjahr 2002/2003 in den Bahnhof Ustrzyki Dolne, dem Hauptort im Bieszczady-Gebirge, ein Zug ein. In diesem Fall war es am 28. Mai 2003 der "Morgenzug" 7921 (920) von Zagorz nach Chirov (UZ), der sogar von einer Reisenden erwartet wurde. Die grasüberwachsenen Gleisanlagen ließen für die Zukunft der Strecke nichts gutes erahnen, bereits 1991 wurden die Züge des privilegierten Durchgangsverkehrs nach Przemysl (über Chirov UZ) ersatzlos eingestellt.

Zwei Tage zuvor, am 26. Mai 2003, konnte SP32-139 mit Zug 7930 (931) Chirov (UZ) - Zagorz zusammen mit dem wunderschön im Tal gelegenen Ort Ustrzyki Dolne aufgenommen werden. Auf den ausgefahrenen Gleisen, die heftig ächtzend und knarrend dem Gewicht von Lok und Waggons nachgaben, strebte der Zug mit knapp 30 km/h dem nächsten Halt Ustianowa entgegen.

Einfahrt in den aufgelassenen Bahnhof Ustianowa

Aufgrund des dürftigen Verkehrs wurden auf der KBS 133 bereits einige Bahnhöfe aufgelassen. Auch den ehemaligen Bahnhof Ustianowa hatte es am 28. Mai 2003 bereits getroffen. SP32-139 rollte an diesem Tag mit Zug 7921 (920) Zagorz - Chirov (UZ) am "verrammelten" westlichen Wärterstellwerk vorbei. Noch deutlicher - wie auf diesem Foto zu sehen - kann man den Wert einer gelben Lokfront bei "schwierigen" Witterungsbedingungen nicht dokumentieren!

Ausfahrt Bahnhof Uherce Minerale

Der kleine Ort Uherce Mineralne ist eine ideale Ausgangsbasis für einen Besuch des Stausees Solina. Durch den Bau einer Talsperre wird hier der San, ein Zufluß der Wisla, angestaut. Entstanden ist zudem ein Erholungszentrum. Am 26. Mai 2003 hatten wir für einen Abstecher leider keine Zeit. SP32-139 und Zug 7930 (931) Chirov (UZ) - Zagorz benötigten an diesem Tag unsere volle Aufmerksamkeit, so auch bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Uherce. Auffällig ist - neben der großzügigen Gleisanlage und dem ungewöhnlichen Empfangsgebäude - eine unkonventionelle Stromversorgung für die Nachtbeleuchtung des Ausfahrsignals von Gleis 1.

Brücke über den Fluß San bei Zagorz

Unmittelbar vor Zagorz müssen die Züge der KBS 133 in kurzer Folge zunächst den San und anschließend den Zufluß Oslawa überqueren. SP32-139 und die beiden Abteilwagen vom Nachmittagszug 7930 (931) hatten am 26. Mai 2003 am westlichen Ende der Sanbrücke nur noch wenige Fahrtminuten bis zum Zielbahnhof Zagorz vor sich. An jedem der beiden Brückenköpfe gab es als besonderen Höhepunkt noch einen Doppeltelegrafenmast zu bestaunen.

Stadtblick Zagorz

Am südlichen Ortsende von Zagorz haben wir die Kursbuchstrecke gewechselt. Der internationale Personenzug 33727 (8986) von Sanok nach Humenne (ZSSK) wurde am 26. Mai 2003 auf den ersten 55 Kilometern seiner Fahrt bis zum Grenzbahnhof Lupkow von SP32-010 gezogen. Die rechts im Bildhintergrund befindliche Kirche des Heiligen Michaels aus dem Jahr 1836 mit ihrem teils gemauerten, teils hölzernen Turm, wird heute von griechisch-orthodoxen Gläubigen genutzt. Das Oslawatal als Teil der sogenannten "Ikonenroute" birgt noch weitere interessante Kirchenbauten, die sich mit ihrer hauptsächlich hölzernen Konstruktion hervorragend an die Landschaft angepaßt haben.

Frühlingswiese vor Wysoczany Haltepunkt Wysoczany

Ziemlich spät hält der Frühling Einzug in das vom rauhen Klima gezeichnete Bieszczady-Gebirge. Bei Wysoczany im Oslawa-Tal allerdings hatte sich am 26. Mai 2003 die Natur deutlich durchgesetzt und das Lokpersonal von SP32-107 (Zug 33725 Sanok - Lupkow) durfte sich am satten, weil frischen Grün der Bäume und einer herrlich bunten Frühlingswiese erfreuen. Etwa zwei Wochen später war es vorbei mit dem Farbtupfer, daß Gras gemäht und zu Viehfutter verarbeitet.

Ein Haltepunkt für ein halbes Dutzend Häuser? Im Oslawa-Tal ganz normal! Mit einer befestigten Bahnsteigkante und zwei Blechwartehäuschen ist der wenig frequentierte Haltepunkt Wysoczany überproportional gut ausgestattet wurden. Sogar Abfahrtspläne, in solchen Einöden von Vandalen meist bis zur Unkenntlichkeit zerissen, waren vorhanden. Vollkommen unbeschädigt - Fahrplanperiode 2000/2001... So war es dann doch überraschend, daß am 28. Mai 2003 einige Fahrgäste hier den - von SP32-143 bespannten - Zug 33727 (8986) Sanok - Humenne (ZSSK) verließen.

Talblick bei Wysoczany

Wiederholt die Lok SP32-143 zeichnete sich am 26. Mai 2003 für die Beförderung des Zuges 33732 Lupkow - Sanok verantwortlich. Neben einer Brücke über einen der zahlreichen Oslawa-Zuflüsse war es wieder die farbenprächtige Natur, die bei diesem Talblick zwischen Wysoczany und Szczawne Kulaszne zu begeistern wußte.

Ausfahrt Bahnhof Szczawne Kulaszne

Unberechenbare Wetterkapriolen gehören im Bieszczady-Gebirge zum Alltag. An zwei von drei Besuchstagen im Mai 2003 zogen am Nachmittag Gewitter auf, die ein Fotografieren faktisch unmöglich machten. Dumpfes Grollen kündigte am 26. Mai 2003 beim Warten auf Zug 33727 Sanok - Humenne (ZSSK) das nächste Unwetter an. Unsere besorgten Blicke wanderten zwischen Uhr ("Wo bleibt er denn...?!) und der sich zunehmend verfinsternden Sonne hin und her. Letztendlich blieb bei der Ausfahrt des von SP32-010 gezogenen Zuges aus dem Bahnhof Szczawne Kulaszne nur ein "technisches Restlicht" übrig.

griechisch-orthodoxe Kapelle bei Szczawne Kulaszne

Große Bedeutung genießt bei der Bevölkerung des Bieszczady-Gebirges der griechisch-orthodoxe Glauben. Ob allerdings diese hübsche, kleine Kapelle bei Szczawne Kulaszne - angesichts ihres unübersehbaren Schiefstandes - noch nutzbar ist, wage ich zu bezweifeln. Als belebender Bildvordergrund war sie am 27. Mai 2003 (wieder voller Sonnenschein...) noch gut zu gebrauchen. Nicht zufällig fuhr am Waldrand der aus SP32-010 und vier slowakischen Abteilwagen gebildete Zug 33723 (8958) Sanok - Kosice (ZSSK) vorbei.

zwischen Szczawne Kulaszne und Rzepedz I zwischen Szczawne Kulaszne und Rzepedz II

Schwierig gestaltet sich das Fotografieren beim vormittäglich in Richtung Norden verkehrenden Güterzug (Medzilaborce ZSSK -) Lupkow - Jaslo. Nur wenige Stellen, hier zwischen Rzepedz und Szczawne Kulaszne, ermöglichten am 27. Mai 2003 Bilder ohne unschöne "Schattenfront" auf der Zuglok ST43-340. Die Zuglänge der hier verkehrenden Güterzüge ist recht starken Schwankungen unterworfen, war aber in diesem Fall für das Bild sehr gut bemessen.

Ebenfalls aus der Slowakei kommend und in Richtung Norden fahrend konnte SP32-105 mit Zug 33730 (8955) Humenne (ZSSK) - Sanok abgelichtet werden. Die Fotomöglichkeiten waren einige Stunden, bevor das oben zu sehende Bild entstand und nicht zuletzt wegen der gewundenen Streckenführung, noch deutlich vielfältiger. Dieses Bild, am Bahnübergang zwischen Rzepedz und Szczawne Kulaszne entstanden, genehmigten wir uns großzügig angesichts der bis dato problemlosen Verfolgung des Zuges.

Ortsblick Rzepedz

Konträr verlaufen kurz vor dem Haltepunkt Rzepedz Schiene und Straße auseinander. Während die Eisenbahn vorläufig noch dem Oslawa-Tal treu bleibt, schlägt die Straße einen großen Bogen mit ordentlicher Steigung über einen Berghang. So bot sich am 27. Mai 2003 die Gelegenheit, Zug 33730 (8955) Humenne (ZSSK) - Sanok aus luftiger Höhe aufzunehmen. Bis zum stillgelegten Sägewerk Rzepedz verlief einmal ein Ast der Bieszczadska Kolej Lesna (Waldbahn), der sich aber bei unserem Besuch leider nicht auffinden ließ.

Haltepunkt Komancza Letnisko

Der Haltpunkt Komancza Letnisko dient wohl - wenn überhaupt - ausschließlich den Besuchern des in unmittelbarer Nähe befindlichen Klosters der Nazarether Ordensschwestern. 1955/56 wurde hier der Primas Polens, Kardinal Stefan Wyszynski, interniert. Das übrige Dorf - seit den in der Einleitung beschriebenen Kämpfen und der Vertreibungsaktion um 1948 verlassen - war also das perfekte Exil für einen ungeliebten Systemkritiker! Etwa 50 Jahre später waren in Polen weitaus friedlichere Zeiten angebrochen und man konnte getrost auch mal sein Augenmerk auf die Eisenbahn, hier am 27. Mai 2003 in Form von ST43-340 mit einem Güterzug von Medzilaborce (ZSSK) in Richtung Jaslo, richten.

Einfahrt Bahnhof Komancza Ausfahrt Bahnhof Komancza

Von den Bahnhöfen dieser Strecke darf man nichts spektakuläres erwarten. Sie sind weder besonders groß und weisen auch kaum nennenswerte Hochbauten auf. Betrieblich gesehen jedoch waren im Fahrplanjahr 2002/2003 die beiden neben Lupkow verbliebenen Bahnhöfe Szczawne Kulaszne und Komancza notwendig, u.a. fanden dort die beiden täglichen Kreuzungen der internationalen Reisezüge statt. Am 28. Mai 2003 hatte das Personal des Zuges 33723 (8958) Sanok - Kosice (ZSSK) bei Einfahrt in den Bahnhof Komancza diese Prozedur schon "fliegend" (ohne Halt) in Szczawne Kulaszne hinter sich gebracht.

Einen Tag zuvor beobachteten wir die slowakische Garnitur mit SP32-010 wenige hundert Meter südlich. Zwischen Heuhaufen und "Strippengewirr" verließ Zug 33723 (8958) von Sanok nach Kosice (ZSSK) den Bahnhof Komancza. Die ZSSK stellte für diesen Zug jeden Tag eine neue Garnitur zusammen, diese war aber nicht einmal frei von Schmierereien!

bei Nowy Lupkow I bei Nowy Lupkow II

Das Zustandekommen dieser beiden Bilder weicht ganz erheblich voneinander ab. Beim oberen Bild brauchte ich "meinen Chauffeur" Christwart lediglich zum Anhalten auffordern. Mutterseelenallein - Christwart hatte was anderes vor - stand ich dann nördlich von Nowy Lupkow am Straßenrand und hielt geduldig Ausschau nach dem erwarteten Zug 33730 (8955) Humenne - Sanok. Die in Gedanken angelegte Strichliste aller vorbeifahrenden Autos (die Forstbehörde kam gleich zweimal vorbei, um nachzusehen, was ich so treibe) war nach einer halben Stunde nicht weit gediehen, kein Wunder in solch einer einsamen Gegend.

Stunden später stürzte ich, angetrieben von den Achtungspfiffen der sich nur langsam nähernden SP32-010 (33723/8958 Sanok - Kosice) einen Berghang hinab, ohne auch nur einen Gedanken an einen eventuellen Sturz zu verschwenden. Selbst riesige Brennesselfelder konnten mich am 27. Mai 2003 nicht vom erfolgreichen Ablichten des Zuges abhalten! Der eher gemächlich angetretene Rückzug dauerte dann fast 10 Minuten, da war ich - vollkommen außer Atem - von meiner zuvor erbrachten sportlichen Leistung selbst überrascht.

Haltepunkt Nowy Lupkow

Das traurigste Kapitel der KBS 134 ist Nowy Lupkow. Wo früher einmal Holz von den schmalspurigen Wagen der Bieszczadska Kolej Lesna (Waldbahn mit Spurweite 600 mm) auf Normalspurgüterwagen und umgekehrt umgeladen wurde, machten sich am 28. Mai 2003 die ersten Bäumchen breit. Rache kann ja so süß sein... Die mit Holz beladenen Wagen hinter ST43-399, welche erst vor Minuten den Zug von zwei slowakischen Lokomotiven der Baureihe 752 ("Bardotka" ohne Heizkessel) übernommen hatte, fuhren dann auch ohne Halt durch den aufgelassenen Bahnhof gen Zagorz.

Bahnhof Lupkow I Bahnhof Lupkow II

Zum Abschluß dieser Reise entlang der Schienenstränge des Bieszczady-Gebirges sind wir im slowakisch-polnischen Grenzbahnhof Lupkow angelangt. Beim vormittäglichen Treffen der beiden Güterzüge traten am 27. Mai 2003 deutliche Leistungsunterschiede auf dem Lokomotivsektor zutage. Während die PKP für die Beförderung der Last auf nur eine Lok der Baureihe ST43 (1544 kW) zurückgreifen mußte, benötigte die slowakische Bahn ZSSK für das gleiche Zuggewicht gleich zwei "Bardotkas" der Baureihe 752 mit je nur 1103 kW Leistung! Es begegneten sich links 752 042 (Schiebelok nach Medzilaborce) und rechts ST43-340, die gerade auf dem Weg zu ihrem - an diesem Tag eher kurzen - Zug in Richtung Zagorz/Jaslo war.

Das letzte Bild dieser Galerie ist dem tagesletzten Zug vom 26. Mai 2003 gewidmet. Bis zur Abfahrt des Zuges 33736 Lupkow - Zagorz um 18.55 Uhr hatte das freundliche Lokpersonal der SP32-010 noch eine Stunde Zeit, auch für ein Schwätzchen mit den Kollegen "Dispositor i Maschinist" aus Deutschland! Am 15. Juli 2003, nicht einmal zwei Monate nach dieser Aufnahme, wurde der Zug aus dem Fahrplan gestrichen, eines von vielen Opfern des befürchteten "G-Days". Für die Rekonstruktion des Empfangsgebäudes waren dann scheinbar doch noch einige überschüssige Zloty vorhanden!



Koniec! Der Ausreisestempel ist im Paß...


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letzte Bearbeitung am 15. Januar 2004